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1973 - 1980
Das
Heurigenstüberl im Hause meiner Eltern wurde in Beschlag
genommen und von nun an als Treffpunkt unserer Clique
auserkoren. Es waren nur 12 m², doch das war kein Grund Partys
und Geburtstage zu feiern. Das Stüberl wurde aufgegeben, da
durch die Änderung des Familienstandes ein Umzug notwendig
wurde. |
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1982 - 1984 Gründung
der Heinzelmanndisko im 20.Bezirk. Mit 4 Freunden (Willy, Chris,
Karl und Franz) wird dem Partykeller wieder neuem Leben
gefüllt. Nach 1 1/2 Jahren kam es zur Auflösung der
"Heizelmanndico". Knapp zwei Monate später, auf dem Heimweg, sah
ich ein ein Schild auf der Türe eines Souterainlokals in der
Hörnesgasse "ZU VERMIETEN". Ich rief an und schon zwei Wochen
später war ich der Besitzer eines Kellerlochs, in dem sich bis
zu meinem Einzug die Ratten amüsierten. Nach einigen
Aufräumungsarbeiten wurde der Club bei der Polizei als
Freizeitclub Devil's Hell
angemeldet. Am 10.Nov. 1984 bekam ich den ersehnten Bescheid,
der Verein durfte gründet werden. |
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1985
Die ersten Partys und ein regelmäßiger Clubabend ließen den Club
immer beliebter werden. Bis zu 50 Mitglieder zählten wir jeden
Freitag. Bei neuer deutscher Welle und Schlagern wurde jeden
Freitag bis in die frühen Morgenstunden gesungen. Unser größtes
Problem war in der kalten Jahreszeit das Lokal zu heizen. Gerade
12°C wurden ohne Heizung erreicht. Ein Petroleumofen wurde
angeschafft um durchheizen zu können. |
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1987 - 1988
Durch einen Defekt am Petroleumofens, der explodierte und Feuer
fing, kam es zu einem Brand im Lokal. Zum Glück wurde nur ein
Fensterstock beschädigt, der größte Teil des Schadens wurde
durch den Rauch verursacht. Doch die Aufbauarbeit der
vergangenen Jahre trug Früchte. Alle wollten den Club wieder
aufbauen. Durch zahlreiche Helfer war es möglich, nach nur 4
Monaten den Clubbetrieb wieder aufzunehmen. Doch der Club war
nicht mehr wie vorher. Die Mitglieder wurden älter und hatten
mit der Zeit auch andere Interessen als nur am Freitag zu
treffen und zu singen.. So begannen wir mit Veranstaltungen im
und außerhalb des Clubs. Die Mitgliederzahl pendelte sich auf
kapp 30 - 40 Personen ein. |
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1990
veranstalteten wir im Club eine Schützenmeisterschaft mit
Luftdruckgewehren. Ein großer Erfolg der bis ca. 2:00 in der
Früh dauerte. Kurze Zeit nachdem ich zu Hause im Bett lag bekam
ich einen Anruf. "ANDI DER CLUB BRENNT" .Diesmal war es eine
Kippe, die gemeinsam mit Papier Feuer fing und die
Holzkonstruktion der Bar stark beschädigte. Nach der ersten
Enttäuschung, aber der Zusage von Versicherung und
Hausverwaltung für den größten Teil des Schadens aufzukommen.
begann ich mit nur mehr 5 Freunden (Georg, Sabine, Litti, Blacky,
Chris) das Lokal zum dritten mal aufzubauen. Die Renovierung
dauerte fast ein Jahr |
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1991
nach der Eröffnungsparty war
klar das sich jetzt alles geändert hatte. Die Gäste blieben aus
die Clubabende wurden nur spärlich besucht. Nur mehr zu den
großen Partys konnten wir bis zu 80 Personen anlocken. 1992
gaben wir (das sind jene die beim 3. Aufbau geholfen hatten) den
Freitag Clubabend auf. Wir trafen uns nur noch zu Partys und
gelegentlich nach der Arbeit. Das Publikum setzte sich ab diesem
Zeitpunkt zum größten Teil aus meinen Arbeitskollegen zusammen.
Die Zeiten mit vielen Gästen waren zwar vorbei aber wir konnten
uns mit den Kosten die das Lokal verursachte einigermaßen über
Wasser halten, bis wir |
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1996
Die damalige Bundesregierung
änderte das Mietzinsgesetz , wodurch die Miete von 1700.-
(123,50€) im Monat auf 5800.- (421,50€) im Monat anstieg. Wir
standen bei unserer Generalversammlung knapp vor dem aus, aber
nachdem was wir alles schon im Club erlebten fiel es uns sehr
schwer uns zu trennen. Wir investierten unser letztes Geld der
Clubkassa und renovierten. Danach kamen Anfragen von Kollegen ob
sie ihren Runden, Jubiläum oder Geburtstag bei uns feiern
dürften. |
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1997- 1999
Wir begannen mit
Aktivitäten außerhalb des Clubs. Bis 2002 können wir so recht
und schlecht überleben, und freuen uns aber das der Club bereits
16 Jahre besteht. Triathlon, Minigolf, GoKart, Bowling usw.
wurden als Clubmeisterschaft ausgeschrieben. Wenig später
erobern unsere Kinder den Club und machen ab diesem Zeitpunkt
in einer selbstständigen Wertung bei den Veranstaltungen mit.
Wir feiern das 15jährige Jubiläum mit der größten Jahresfeier in
der Geschchte des Clubs. Zahlreiche Freunde aus vergangenen
Clubtagen waren gekommen um mit uns zu feiern. Acht Bewerbe
außerhalb des Clubs haben sich etabliert, die Vermietung und
drei vom Club veranstaltete Partys im Jahr ließen uns positiv in
die Zukunft sehen. |
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2003
Wieder einmal steht die Existenz des Clubs auf dem Spiel. Wie
überall klagen wir über mangelnde Teilnahme an Veranstaltungen.
Die Crew hält ab diesem Zeitpunkt gemeinsam die Planung fort und
überlässt nichts dem Zufall. Wieder einmal kann der Zusammenhalt
die Zukunft sichern. 2004 ist das Kapital in der Vereinskasse
ist erschöpft, trotzdem feiern wir unser 20 jähriges Bestehen.
Es findet eine Crewsitzung statt, die über die Zukunft unseres
Domizils in der Wassergasse entscheidet. Die Ergebnis lautet.
wir lösen unser Clublokal auf. Die Entscheidung fiel leicht, den
zum gleichen Zeitpunkt erhielten wir von der Firma einen 180m²
großen Keller zur Verfügung gestellt. |
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2005
Firma Henkel ermöglicht uns in einem Ihrer Objekte ein neues
"Viertes Clublokal" aufzubauen. Mit 23 Helferlein und 8
Baumeistern wurde in ca. 2500 Arbeitsstunden aus einer Ruine ein
Lokal geschaffen. Im April konnte die lang ersehnte Eröffnung
des Club IV gefeiert werden. Von allem Anfang an stand dieser
Club unter einem guten Stern. Wir können bis zu 80 Mitglieder
jährlich verzeichnen. Durch so regen Zuspruch macht es Freude
Ausflüge, Clubabende und sonstige Aktivitäten zu planen. |